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Unsere Wanderung zum Brocken Teil 1

Bericht vom 22.Juli 2008

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Nach einen ausgiebigen Frühstück vor dem Wohnwagen gings gegen 9 an diesem Schild los, erst mal Richtung Bahnhof

Übernachtet haben wir auf dem Campingplatz Schierker Stern

https://michaundini.wordpress.com/2009/04/15/campingplatz-schierke-harz/
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Unser Weg führte erst einmal neben den Schienen lang.

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Ewig kam kein Zug vorbei, also was machten wir?

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Fotographieren – ist doch klar. Blümchen,Schienen und dann warten auf die Bimmelbahn. Ups – aber nicht die Harzer hören lassen, die sind nämlich stolz auf ihre Harzquerbahn und die Brockenbahn.

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Hier kam endlich die erste Bahn an. Hier unten, an der alten Bobbahn schnaufte sie noch nicht so dolle, weiter oben sieht es ganz anders aus.

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An der alten Bobbahn saß eine Truppe Rentner, die dort alles belegt hatten und sich freuten, als die Bahn vorbei schnauft und die Fahrgäste eine Runde winkten. Wir saßen auch schon in einer Bahn drinne.

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Wer weiß, wie der Stein in ein paar Jahren aussieht, sicher haben sich die Furchen noch tiefer reingefressen.

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Hier kommt der sogenannte Knochenweg, die nächsten Bilder zeigen, warum.

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Über 1 km ging es über riesige Felsen und natürlich aufwärts.

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An einigen Stellen fand man auch diese Wege, dort konnte man etwas verschnaufen!

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Natürlich mussten wir immer mal stehen bleiben – Fotopausen müssen eben auch mal sein.

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Toller Weg- stimms? Aber warum heisst er Knochenweg???

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Dieser Weg ist bekannt dafür, dass hier oft Knochenbrüche zu beklagen sind. Hätte man sich auch fast denken können. Oder man kanns auch natürliches Fitnesscenter nennen.

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Auch mit 4 Beinen musste man hoch.Hat sich der Schäferhund nicht einen tollen Platz ausgesucht um auf Frauchen und Herrchen zu warten??

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Am obeneren Ende, wir sahen die Straße schon, überraschte uns ein Regenguss. Nur gut dass wir Regenjacken anhatten.

Teil 2 – auf dem Brocken

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Elend im Harz

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-liegt in Sachsen Anhalt
-liegt im Harz, Nähe Schierke
-gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Brocken Hochharz

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im Elendstal

ein ungewöhnlicher Name denkt sich jetzt jeder…
aber der Name führt nicht darauf zurück, dass es zu irgendwelchen Zeiten sich schlechter lebte als anderswo
es kommt aus der Zeit, wo Pilger nach Rom wanderten und hier Halt machten
es kann auch bedeuten Fremde oder Ausland

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im Elendstal

die Geschichte beginnt erst im 16. Jh. wo hier eine Sägemühle entstand.
1780 wurde eine Eisenhütte an deren Stelle erbaut
1863 wurde die Eisenhütte stillgelegt

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interessanter Stein mit Schilderhaltfunktion

danach war die Erwerbsquelle in Elend die Forst
nach dem 1. Weltkrieg kam der erste Tourismus hinzu
ab 1899 ist Elend an die Harzquerbahn angeschlossen

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1777 weilte Goethe in Elend

in Elend findet man die, auf meinen Bildern gezeigte, kleinste Holzkirche Deutschlands
diese ist gerade 60qm groß und bietet nicht einmal 100 Menschen Sitzplätze

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Blick in den Ort

Öffnungszeiten der Kirche

Mai – Oktober
Die 16.30-17.30 Uhr
Frei 16.00- 17.00 Uhr

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das was ich an Häusern von Elend gesehen habe, waren diese nicht harztypisch gebaut, wie z.B. Wernigerode oder Schierke

Durch Elend fließt die kalte Bode, welche mit der Talsperre Mandelholz verbunden ist.

Die Gaststätte Mandelholz an der Straße nach Königshütte, kurz vor der Talsperre ist etwas teuer, aber schön zu sitzen. Hierzu empfehle ich nach rechts in den Anbau zu gehen. Von dort hat man einen wunderbaren Blick nach draußen
ein Parkplatz ist gegenüber
Bushaltestelle vor der Gaststätte, wird aber nicht jeden Tag bedient

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Blick in die Gaststätte Mandelholz

Fazit: ein kleines beschauliches Örtchen.

Quelle: wikipedia, eigene Erlebnisse und Bildmaterialen vom Juli 2008